VOLLVERSAMMLUNG DES LANDESJUGENDRINGS

 

Am 1. und 2. April in Bad Canstatt

Anfang April war es wieder soweit, die Frühjahrs-Vollversammlung des Landesjugendrings Baden-Württemberg stand vor der Tür. Erstmals trafen sich die Mitgliedsverbände zu einer zweitägigen Versammlung in Bad Cannstatt, mit dabei Monika Hämmerle von der Schwäbischen Albvereinsjugend und Simon Friedrich von der Jugend im Schwarzwaldverein. Gemeinsam vertreten sie die Deutsche Wanderjugend beim Landesjugendring.

Zu Beginn stellte Alexander Strobel vom Evangelischen Jugendwerk das Online-Tool oase-BW vor, eine Website für Zuschussanträge und Erhebung von Statistiken. Anschließend präsentierte das BDKJ ihr Projekt Zukunftszeit. Ziel dabei war es 35.000 Stunden Engagement für ein buntes und tolerantes Deutschland zu sammeln, was auch erreicht wurde.

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Großer Punkt in der Tagesordnung waren die anstehenden Wahlen für einen neuen Vorstand. Zuvor hieß es allerdings erstmal Abschied nehmen, von denjenigen die nicht wieder zur Wahl standen: Beate Baur (Vielfalt und Inklusion), Arno Kunz (Ehrenamt) und Peter Thomas (Kommunales und Partizipation). Bevor es zur Wahl ging, stand jedoch noch ein Antrag auf der Tagesordnung, der erstmal diskutiert werden wollte.

Die Ringe forderten ein zusätzliches und somit nicht mehr fassungskonformes Vorstandsmitglied, um nach ihrer Ansicht die Ringe vor Ort besser fördern und stärken zu können. Nach einem langen Dissens wurde der Antrag auf Sonntag grundlegend überarbeitet, der geforderte Vorstandsposten entfiel, Wert wurde allerdings darauf gelegt, dass ein Vorstandsmitglied sich der Thematik zur Stärkung der Ringe annimmt. Letztlich wurde dem Antrag dann auch zugestimmt.

Die Berichte des Vorstandes wurden anschließend kurz gehalten, da Besuch durch Sozialminister Manne Lucha ins Haus stand. Dabei versicherte er „das Glas ist mehr halb voll als halb leer für die Jugendverbände“, in der folgenden Diskussion war man sich dann allerdings nicht in allen Punkten einig. Einer Meinung war man bei der Aussage: Jugendarbeit müsse ein Leuchtturmprojekt sein. Minister Lucha versichert, dass an diesem Leuchtturm bereits intensiv gearbeitet wird, so sollen für die Jugendarbeit pro Haushaltsjahr 2,5 Millionen Euro mehr zur Verfügung stehen. Der Landesjugendring unterstrich dabei, dass jedoch nicht nur einzelne Projekte gefördert werden sollen, sondern auch zur Stärkung der Verbandsstrukturen verwendet wird. Im Sommer werde das Ministerium ein Konzept geben, wie genau es in der Legislaturperiode weitergehen soll.

Nicht nur ein Konzept, sondern bereits festgelegt waren die neuen Themen für die Fachbereiche. Nach dem Haushaltsabschluss für 2016 und der erfolgreichen Entlastung, wurden dann am Sonntag der neue Vorstand sowie die Fachvorstände (FV) und Kassenprüfer gewählt. Im Folgenden die Ergebnisse:

Kerstin Sommer, Vorsitzende, Evangelische Jugend
Reiner Baur, Stellv. Vorsitzender, BUNDjugend
Bendix Wulfgramm, Stellv. Vorsitzender, BDKJ
Kai Mungenast, FV Weltoffene Jugendarbeit, KJR Rastatt
Bettina Szotowski, FV Vielfalt und Inklusion, SJR Stuttgart
Claudia Daferner, FV Ehrenamt und Engagement, Akkordeonjugend Baden-Württemberg
Nicolas Alt, FV Partizipation und politische Bildung, KJR Rhein-Neckar
Katrin Bege-Midasch, FV Nachhaltigkeit, Naturschutzjugend Baden-Württemberg
Alexander Strobel, Kassenprüfer, AG Evang. Jugendarbeit
Silvia Allgaier, Kassenprüferin, SJR Esslingen

In den einzelnen Fachbereichen wird eine wichtige Aufgabe des Landesjugendrings umgesetzt: mit neuen Ideen und Ansätzen die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit voranzutreiben und zur Weiterentwicklung von Jugendhilfe und Jugendpolitik beizutragen.

Hast du Interesse an der des Landesjugendrings und willst bei der nächsten Vollversammlung am 18. November in Karlsruhe dabei sein? Dann melde dich doch bei deiner Jugendgeschäftsstelle. Wir freuen uns auf dich!

Monika Hämmerle & Simon Friedrich

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